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Nachrichten des Legitimist

Der Feind Nummer Eins ist der Kommunismus

Autor: Akunow Wolfgang | 30.06.2011 20:06

Der Appell des Russischen Reichsbundes-Ordens „Der Feind Nummer Eins ist der Kommunismus“

Kameraden, Gleichgesinnte, Landsleute!

 

Die seit den denkwürdigen Augusttagen des Jahres 1991 verstrichenen zwei Jahrhunderte waren eine ausreichend lange Zeitspanne, um wieder einmal die Frage nach dem Verhalten der russischen Monarchisten einschließlich der Mitglieder des Russischen Reichsbundes-Ordens (RRB-O), zum Kommunismus zu stellen. Bekanntlich ist für jeden RRB-O-Mitglied, dass der Feind Nummer Eins, mit dem kein Waffenstillstand in Frage auch provisorisch kommt (Paragraph 37 der RRB-O-Satzung), der Kommunismus ist. Ist denn diese Maxime etwa veraltet? Bedeutet heute die Kommunistische Partei, jawohl nicht mehr Regierungspartei, nicht nur eine legal funktionierende Partei, sondern auch eine bedeutende parlamentarische Macht? Beteiligen sich die Kommunisten nicht etwa an National- und Regionalwahlen im heutigen Russland? Bekleiden denn ehemalige Mitglieder der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) nicht etwa einen beachtlichen Teil der einflussreichsten Staatsämter, bis hin zu den höchsten? Haben sich denn die ideologischen Erben von Marx, Lenin usw., sich ihrer früheren Fehler bewusst, ihre vorherigen Sünden und «Rechtsbiegungen» bereut und in das Rechtssystem des demokratischen Staates eingefügt?

Nein, nein und abermals nein! Sie haben nichts begriffen und nichts bereut. Das brauchten sie auch nicht. Jener Teil der Kommunisten, der zur Zeit in den Reihen der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) zusammengeschlossen ist, spielt lediglich die Rolle einer angeblichen Opposition, die Rolle eines Blitzableiters für die durch ihre Vorgänger innerhalb von Jahrzehnten bolschewistischer Gewaltherrschaft zum Narren gehaltenen linken «Wahlviehs». Diese Rolle entspricht durchaus den Interessen der heutigen Parteibürokratie, die die KPRF - neben ihren anderen Parlamentspuppen - mit fetten «Diäten» aus dem Staatshaushalt, d.h. auf Kosten aller Steuerzahler inklusive Antikommunisten, versorgt (Föderales Gesetz vom 11.07.2001 Nr. 95 FE). Die Kommunisten sind also gar keine Opposition, sondern ein unabdingbarer Bestandteil der regierenden Schicht, deren größter Teil zwar ihre KPdSU-Parteimitgliedsbücher auf den «Müllhaufen der Geschichte» weggeschmissen hat, letztendlich jedoch die gleiche, auf Volkskosten schmarotzende «Nomenklatur» geblieben ist. Die Fiktion der «Quasi-Wahlen» und das Pseudo-Mehrparteien-Systems ändern gar nichts an dieser Tatsache. In der Realität existiert nur eine Partei - die «Partei der Staatsmacht», unabhängig davon, in wie viele Organisationen sie sich formell auch gliedern kann.

Vor zwanzig Jahren wurde auf der russischen politischen Bühne ein tragisches Possenspiel unter dem Titel «Nieder mit den bösen Kommunisten, es leben die guten Demokraten!» inszeniert. Im damaligen Klima des massiven Selbstbetrugs, durch den bis zur Psychose gesteigerten Wunsch getrieben, sich vom bolschewistischen Joch zu befreien, haben viele nicht beachtet, dass die frischgebackenen „Demokraten“ gestern noch beflissen ihre KPdSU-Mitgliedsbeträge gezahlt und den turnusmäßigen KPdSU-Generalsekretär umjubelt hatten. Nur wenige begriffen in der Atmosphäre jener gut inszenierten Euphorie, dass diese Schein-Alternative Russland nicht zwischen Wahrheit und Lüge, sondern die «Wahl» zwischen zwei Varianten der Lüge vorgeschlagen wurde. Zu denen, für die es von Vornherein ganz offensichtlich war, dass die KPdSU-die Diktatur nunmehr durch eine scheinbar neue, im Kern jedoch durch die gleiche Partei-Sklaverei abgelöst werden sollte, gehörten die Mitglieder des RRB-O.

Zur Zeit wird diese Tatsache schon durch die Staatsmacht selbst bestätigt, und zwar, auf Gesetzgeberebene. Zu Beginn des besagten «Possenspiels» wurde die Tätigkeit der KPdSU-Leitstrukturen als rechtswidrig, Volks- und verfassungsfeindlich, gegen die grundlegenden Menschen- und Bürgerrechte und Freiheiten gerichtet qualifiziert (Erlass des RF-Staatspräsidenten vom 06.11.1991 Nr. 169). Per Verordnung des Verfassungsgerichtes der Russischen Föderation vom 30.11.1992 Nr. 9-P wurde das kommunistische Regime als eine uneingeschränkte, gewaltgestützte Macht einer schmalen Gruppe kommunistischer Funktionäre (von den zentralen bis hin zu Bezirkskomitees samt Sekretariaten, Büros und Apparaten) qualifiziert. Doch bald darauf, nach Ablauf von kaum zehn Jahren, wurde die «Arbeit» in KPdSU-Parteifunktionen zum Verdienst und Dienst am Staat erklärt (Erlass des RF-Staatspräsidenten vom 17.12.2002 Nr. 1413). 2007 wurde sie sogar zum effektiven Staatsdienst erklärt (Erlass des RF-Staatspräsidenten vom 19.11.2007 Nr. 1532). Und dieser Dienst wird dazu noch auf Kosten des Volkes bezahlt, gegen das er, wie vorher gezeigt wurde, stets gerichtet war. Aber nicht genug damit! Dieser Dienst wurde als treu und einwandfrei qualifiziert. Obwohl physische Ausrottung von Dutzenden, ja Hunderten Millionen Menschen, Krieg und Ruin, Hungersnot Zwangskollektivierung-Sklaverei, Stachanow-Zwangsarbeit, Konzentrationslager-Alpdruck, geistige und moralische Misere, Unrecht und Elend, Tränen, Blut und Schrecken seine Folgen waren! Beispiele davon ließen sich gar nicht alle aufzählen...Die Kommunisten haben aber selber über sich gerichtet und sich selber von aller Schuld freigesprochen. Das Unternehmen «geh, um zu bleiben» wurde erfolgreich abgeschlossen. Für den Fall einer ernsthaften politischen Krise wurde jedoch für die KPRF im Rahmen einer neuen Schein-Alternative unter dem Titel «Nieder mit den bösen Demokraten, es leben die guten Kommunisten!» eine neue Rolle reserviert.

Daher ist es heute wichtiger denn je, sich darüber im Klaren zu sein, dass der Kommunismus eine umfassendere Ideologie ist, als die in Parteiprogrammen stehende. Der Kommunismus ist nicht etwa «die Macht des Volkes für das Volk», nicht etwa eine «unentwegte Wohlstandserhöhung der Werktätigen», geschweige denn, eine «lichte Zukunft der gesamten Menschheit». Der Kommunismus handelt es sich um eine totalitäre terroristische Diktatur einer kriminalisierten Lumpenbürokratie. Der Kommunismus tritt alle Menschenrechte mit Füssen. Der Kommunismus bedeutet den Untergang unseres leidgeprüften Heimatlandes. Es wäre vergebens, auf Busse und Reue seitens derjenigen zu hoffen, die ihr letztes Gewissen verloren haben und von deren Händen sich das Heilige Blut der den Märtyrertod gestorbenen Zarenfamilie in aller Ewigkeit nicht abwaschen lässt. Es kann also keine Aussöhnung zwischen Gut und Böse, zwischen Wahrheit und Lüge geben. Wir trauern um die tatsächlich Irrgläubigen, Betrogenen, Eingeschüchterten und Verzweifelten, denen immer noch kein Licht aufgegangen ist. Die Pflicht der Ehre, die Pflicht des Andenkens lassen keine, auch nur provisorische, Versöhnung zu. Der im 21. Jahrhundert noch heimtückischer und raffinierter gewordene Kommunismus ist und bleibt stets unser Feind Nummer Eins.

«Der Kommunismus wird sein Wesen nie verändern. Sein Ziel bleibt nach wie vor die Zerstörung der modernen Welt mit ihrer jahrhundertealten Kultur...Die Sowjetmacht kann keine organische Verbindung mit dem Russischen Volk haben... Wo Gottes Wahrheit fehlt, dort gibt es keine Macht, und keine auf Kampf wider Gott, Gewalt und Lüge bauende Macht wird Bestand haben»

(Aus der Ansprache des Oberhauptes des Russischen Kaiserhauses S.K.H. Herrscher Großfürst Wladimir Kyrillowitch «An die russischen Menschen» vom 21. Oktober / 3. November 1939).

Nur der Zar rettet Russland von einer neuen Partei-Sklaverei!

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