Am 1.Juni gedachte Russland eines tragischen Reiegnisses. Vor 66 Jahren hatten britische Truppen in der österreichischen Stadt Lienz gefangene russische weiße Kosaken an Stalins Rote Armee ausgeliefert. Mehrere Tausend Kosaken wurden gefoltert und starben später in kommunistischen Konzentrationslagern. In Moskau sowie in anderen russischen Städten wurden Totenmessen zum Andenken an die Märtyrer zelebriert. Herr Dmitry Sysuew, Vizekommandeur des Russischen Kaiserlichen Bundes-Ordens (RIU-O), betonte, dass "diese russischen Kosaken uns ein Beispiel davon gegeben haben, wie der Wahrheit gedient werden soll". Auch im russischen Exil (insbesondere in den USA), wurden Totenmessen zelebriert.
In Petrozawodsk, Hauptstadt von Russlands Teilrepublik Karelien, wurde eine der Kaiserin Maria Feodorowna, Gemahlin des Kaisers Alexander III, gewidmete Ausstellung eröffnet. U.a. wurden dort mehrere von der Kaiserin selbst geschaffene Kunstwerke exponiert.

In St. Petersburg wurde ein neues, den Opfern von Stalins Repressalien gewidmetes, Mahnmal eingeweiht. Es ehrt das Andenken von Katholiken, die Stalins Repressalien zum Opfer fielen. Das Mahnmal wurde an der Stelle des durch die Kommunisten zerstörten katholischen Friedhofs errichtet.
Am 10. Juni partizipierte der Russische Kaiserliche Bund-Orden (RIU-O) in den USA an einem Wohlfahrtsball anlässlich des 85. Geburtstages der britischen Königin Elizabeth II.

Im Laufe des Monats Juni beteiligte sich der Vorsitzende des Moskauer RIU-O-Departements Herr Anton Lyubitch zweimal an Talkshows zum Thema "Das Nationale Interesse" im 1. Russischen Аim im 1. russischen Fernsehkanal. Das erste Mal war die Talkshow dem Thema Ausbildungs- und Bildungsproblemen, das zweite Mal Russlands allgemeinen Problemen gewidmet. Herr Lyubitch polemisierte mit dem Chef der Liberaldemokraten und Staatsduma-Vizepräsidenten Vladimir Zhirinowsky.
Am 20. Juni tagte in Moskau die Konferenz "Staat und Gesellschaft aus Sicht der Patrioten". Ihre Teilnehmer unterstrichen die Hauptgefahr, die der patriotischen (und insbesondere der monarchischen) Bewegung droht. Diese Hauptgefahr besteht im Streben mancher führender Repräsentanten der Bewegung, ihre Ideen zu verraten, um sich mit den Machthabern zu arrangieren. Ferner wurde betont, dass die Restauration der wahren Monarchie viele Aspekte der gegenwärtigen Innenpolitik des russischen Staates verändern wird.
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